Wie real ist die Aufklärung der „Subprime-Krise“?
Führende Leute der heutigen Administration Barack Obamas, wie u. a. der Finanzminister Timothy Geithner, hatten vor ihrem Amtsantritt wichtige Posten in der US-Finanzindustrie inne. Warum sollten diese Leute an einer Aufklärung der Hintergründe der „Subprime-Krise“ interessiert sein? Zwar wurde ein unabhängiger Untersuchungsausschuss ins Leben gerufen, aber der Untersuchungsbericht soll erst Ende 2010 vorgelegt werden. Liegt der Grund für diese recht „zügige“ Untersuchung an von Banken in der Vergangenheit gezahlten Wahlspenden an Kongressabgeordnete? …
Fakt ist, dass alle am Verkauf der Subprime-Schrotthypotheken Beteiligten riesige Gewinne gemacht haben. Der auf Provision arbeitende Hypothekenverkäufer prüfte nicht die Kreditwürdigkeit des Hauskäufers. Es erfolgte nicht wie in Deutschland praktiziert die gründliche Prüfung der Bonität des Hauskäufers, da die Immobilie als Wert der Bank als Sicherheit diente. Einen Darlehens-Zins nach deutschen Maßstäben gab es dort auch nicht. Mit Übergabe des Haustürschlüssels gab der Häuslebauer nunmehr sein Immobilie der Bank zurück.
Die so zustande gekommenen Papiere wurden durch Banken mit anderem Schrott und ein paar guten Papieren (damit alles schick aussieht) vermischt, um daraus Pakete zu schnüren. Jene Pakete wurden danach ja bis zur Unkenntlichkeit zerstückelt, um dann als hochverzinsliche, „mit Hypotheken abgesicherte Wertpapiere“ mit großem Gewinn als erstklassige, langfristige Geldanlagen verkauft zu werden.
Sie wollen hierüber mehr erfahren. Dann laden wir Sie gern zu unserem monatlichen Forum an die wunderschöne Ostseeküste nach Warnemünde ein. Telefonisch können Sie den nächsten Termin bei uns erfragen.
