Währungsreform … es gibt kein Patentrezept

In diesen Wochen werden wir von besorgten Kunden zunehmend mit der Frage nach einer Währungsreform konfrontiert. Die Staatsverschuldung steigt. Die Geldpolitik ist expansiv. Die Konjunktur liegt am Boden.
Da drängt es sich auf, an frühere Ereignisse zu denken, als durch die Währungsreformen die gesamte Ersparnis und das Geldvermögen der Menschen mit einem Schlag vernichtet wurden. Müssen wir uns auf so etwas einstellen? Wie kann man sich dagegen schützen? …

Möglich ist heute leider alles. Wichtig ist aus unserer Sicht vor allem, dass zurzeit es noch möglich ist, sich hierauf vorzubereiten. Irgendwann wird es dann vorausssichtlich zu spät sein.

Was soll man tun, wenn man sich schützen möchte? Es gibt kein Patentrezept. Vielleicht ist es aber ganz hilfreich, sich anzuschauen, wie sich die einzelnen Anlageformen in einer Währungsreformen sich entwickeln. Wer richtig jetzt vorsorgt, kommt definitiv besser durch eine Krise, die durch Reformen geregelt wird.

Eine Reform könnte eine Währungsreform sein, wie sie immer wieder „genutzt“ wird, um eine Schuldenmisere des Staates zu klären. In diesem Zusammenhang sollte man sich die Frage stellen, was mit den Einnahmen, Ausgaben, Schulden und Vermögenswerten bei dem ‚normalen Menschen’ hierbei „passieren“ würde.

Wir gehen bei unserer nachfolgenden Betrachtung von der Annahme aus, dass Bargeld und Bankeinlagen (auch Spareinlagen) zu 50% entwertet werden, d. h. unser Geld wird hälftig in eine neue Währung umgestellt.
Während ihr Einkommen vor und nach der Reform unverändert bleibt, werden sich ihre Miet-, Neben-, Lebenshaltungskosten (Brot, Benzin, Versicherungen etc.) um ein vielfaches (Annahme 50%) erhöhen. Übrigens eine nüchterne Betrachtung der letzten Währungsreform (raus aus der D-Mark hin zum Teuro) lässt uns bis heute bereits augenscheinlich dieses wahrnehmen.

Das geldwertorientiertes Vermögen wie das Guthaben auf dem Girokonto, die Renten- und Lebensversicherungen, Rentenfonds, Bundesschatzbriefe etc. bleiben in deren Geldsumme konstant, was bei oben angenommener Halbierung der Kaufkraft (Preise von Sach- und Konsumgütern des täglichen Lebens steigen um 50%) einen massiven Verlust für jeden Sparer bzw. Kapitalanleger darstellt.

Somit sind die vermeintlich „sicheren Anlagen“ sehr unsicher, weil sie sich durch den Kaufkraftverlust mit entwerten! Daher raten wir zur Vorsicht bei Lebens- und Rentenversicherungen, auch bei betrieblichen Altersversorgungen, Riesterrenten sowie bei festverzinsliche Wertpapieren wie Staatsanleihen (Bundesschatzbriefe, Pfandbriefe, Komunalobligationen), Sparbriefen und alle sonstigen Spar- und Anlageformen die mit Garantien versehen oder mündelsicher sind.

Was sich dagegen gut gehalten hat und in Zukunft auch halten wird sind Sachwerte. Das sind einmal Immobilien und Grundstücke (Landbanking). Der Wert einer Immobilie steigt, aber auch die Mieten. Bei Aktien ist das Bild gemischt. Beteiligungspapiere der Unternehmen, die die Reform überlebt haben, entwickelten sich im Kurs zumeist gut. Physikalischen Gold in Form von Münzen und Barren war in der Vergangenheit immer ein Gewinner von Währungsreformen. Auch zählen wir zu den Gewinnern Investionen in solchen Rohstoffen wie Öl, Gas, Edelholz etc..

Schlußfolgend hieraus sind sachwerte Anlagen inflationssicher, da sie grundsätzlich den
Kaufkraftverlust des Geldes ausgleichen!

Abschließend nicht unerwähnt lassen möchten wir, dass zu den Gewinnern einer Währungsreformen auch die zählen, die Hypothekenschulden für Immobilien (festgeschriebener niedriger Zins) haben. Verbindlichkeiten werden bei Inflation mit Geld zurückgezahlt, das weniger wert ist.

Gern helfen wir Ihnen heute die richtigen Entscheidungen zu treffen. Über unser Kontaktformular können Sie mit uns einen kostenfreien Beratungstermin vereinbaren.
Über Meinungen und Reaktionen ihrerseits, die wir an dieser Stelle veröffentlichen werden, würden wir uns sehr freuen.

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