Stiftung Warentest und deren Unabhängigkeit

Zur weiteren Stärkung ihrer Unabhängigkeit erhält die Stiftung Warentest vom Bund bis 2012 insgesamt 50 Millionen Euro. Bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids am Mittwoch, den 23.12.2009 in Berlin wertete Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) die Bereitstellung des Geldes als „großen Schritt in die finanzielle Unabhängigkeit“ der Verbraucherschützer. Hier stellt sich doch die Frage, ob bei dieser jährlichen staatlichen Zuwendung die in Berlin ansässigen Verbraucherschützer tatsächlich in ihrem Denken unabhängig sein können. Deren Zeitschriften sind zwar anzeigenfrei, aber deren Berichterstattung insbesondere zu staatlich geförderten Verträgen wie Riester und Rürup sollte kritisch hinterfragt werden. Riester und Rürup werden „schön geredet“ und somit attraktiv für den Verkauf durch die Finanz- und Versicherungslobby gemacht. Ein Schelm ist der, wer hier böses denkt.

Die Organisation werde durch die Erhöhung „wesentlich unabhängiger“, sagte Ministerin Aigner. Der Stiftung Warentest werden nunmehr 20 Millionen Euro im Jahr 2010 und weitere 30 Millionen Euro in zwei Schritten bis 2012 überwiesen. Ja….kann die Stiftung Warentest bei Entgegennahme dieser Geldbeträge tatsächlich unabhängig sein? Gerne würden wir hierzu ihre Meinung veröffentlichen. Schreiben Sie uns.

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