Seltene Erden sind gar nicht so selten auf Erden

Seltene Erden (u. a. Neodym, Yttrium, Lanthan) sind nicht so selten wie der Name vermuten lässt. Auch sind die Vorkommen, wie häufig in einigen Medien suggeriert, nicht allein auf China beschränkt. Richtig ist, dass derzeitig China die Produktion der seltenen Erden dominiert. Im Jahre 2008 stammten gut 97 Prozent der seltenen Erden aus China. Noch in den 1990er Jahren waren die USA der größte Produzent. Die Minen wurden aber geschlossen, zum einen wegen der Umweltschäden, die bei der Aufbereitung entstehen (was bislang in China eine untergeordnete Rolle spielte), zum anderen konnten die Amerikaner mit dem Kampfpreisen der Chinesen nicht mithalten.

Nach Schätzungen von Experten soll China „nur“ über 30 bis 45 Prozent der Vorkommen an seltene Erden verfügen. Ein weiteres Drittel liegt in Grönland und wurde bislang aus Kostengründen nicht erschlossen. Aufgrund der großen Nachfrage aus der Industrie sollen die Bauarbeiten am Kvanfeld vorausssichtlich im Jahr 2013 beginnen. Es ist zu erwarten, dass es weltweit zu weiteren Erschließungen neuer Vorkommen als auch zur Reaktivierung bereits geschlossener Minen kommen wird.

Diese Entwicklung lässt auch Folgen für den Rohstoffpreis der Seltenen Erden erwarten. Prognostiziert wird bereits für 2013/2014 ein Rückgang des Preisniveaus.
Sofern man also in Seltene Erden investiert ist, sollte man deren Preisentwicklung immer im Auge behalten.
Unsere wöchentliche Aktualisierung der Preisentwicklung unseres Warenkorbes soll Ihnen hierbei helfen. Gern beantworten wie Ihnen auch unter der Rufnummer 0173 8583838 Ihre Fragen hierzu.

(Quelle: portfolie international Ausgabe 2 März 2011)

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