Haben wir bald „Bad-Versicherungen“?

Eine heutige Pressemeldung zur Allianz verweist darauf, dass die endgültigen Zahlen des Versicherungskonzerns noch schwächer aussehen, wie bereits vorausgesagt wurde.
Europas größter Versicherer teilte heute mit, dass der Überschuss um 97,5 Prozent auf 29 Millionen Euro einbrach, nach 1,15 Milliarden im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Was heißt das eigentlich für die Vielzahl von Versicherungspolicen der Kunden, insbesondere für deren Überschüsse (Rendite)? …Zwar wird betont, dass der „Konzern weiter solide mit Kapital ausgestattet sei. Das Eigenkapital betrage 33 Milliarden Euro, etwas weniger als die Ende 2008 ausgewiesenen 33,7 Milliarden. Selbst ein weiterer signifikanter Kursverfall der Märkte werde die Allianz nicht aus der Bahn werfen.“ Und weiter: “Die Allianz bewältigt die Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf das Geschäft weiterhin erfolgreich. Unsere Kapitalausstattung ist solide, unser Investmentportfolio qualitativ hochwertig und liquide und unsere operative Ergebniskraft belastbar”.

Richtig ist aus unserer Sicht, dass die Versicherer die Finanzkrise deshalb noch nicht spüren, weil sie in der Vergangenheit ordentlich Reserven aufgebaut hatten. Doch die Ruhe trügt. Den Versicherern wird mit hoher Wahrscheinlichkeit der Zinsverfall zu schaffen machen. Zurzeit beläuft sich nach Angaben der Assekuranz die laufende Verzinsung zwischen 3,5% (Inter) und 5% (Europa). Bleibt jedoch die Umlaufrendite langfristig bei den derzeitig etwa 2,6%, werden die Versicherer absehbar große Probleme bekommen.
Unsere Empfehlung: Prüfen Sie noch heute den Marktwert Ihrer Renten-/ Lebensversicherungspolice und treffen Sie eine Entscheidung! In baldiger inflationärer Zukunft brauchen Sie sich dann keine Gedanken mehr machen. Handeln Sie jetzt und vereinbaren mit uns einen Termin. (hier anklicken)

Schreib was zum Thema!