Finanzmathematik lügt nicht
Betrachten wir heute eine mir vorliegende Kapitallebensversicherungspolice eines Versicherers mit Beginndatum 01.06.1991, 1/4jährlicher Beitrag 1991 120,00 DM (64,42€), jährl. Beitragsdynamik 6%, Ablauf der Versicherung 01.06.2024, Todesfallschutz zum Beginn 20.000 DM. In einem Schreiben vom 10.04.2009 wurden dem Versicherungsnehmer mitgeteilt, dass der Wert seiner Police am 01.06.2008 sich auf 6.854,90 € (davon 155,30 € aus Schlussüberschussanteilen / Anmerkung: sind nicht garantiert) beläuft. …
Der Versicherungsnehmer hat in den 17 Jahren insgesamt 7.525,41 € eingezahlt. Die Rendite der Police beträgt demzufolge –0,55%. Davon sind noch die Inflation und Steuern abzurechnen. Können wir hier von einem Vermögensaufbau sprechen?
Übrigens, der Versicherungsnehmer ist Single, hat somit niemanden abzusichern. Am 01.06.2008 betrug die Todesfallleistung 20.955 €. Toll.
Nachbemerkung:
Hätte dieser Versicherungsnehmer in den von uns angebotenen Sparanlagen mit einer vorsichtig unterstellten Rendite von 10 % investiert, dann hätte er am 01.06.2008 über eine stolze Summe in Höhe von 21.575,60 € verfügt. Unserer Versicherungsnehmer hätte dann ‚wie ein Finanzinstitut’ angelegt und nicht ‚bei einem Finanzinstitut’. Diesen feinen Unterschied erläutern wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch.
Fazit:
Unsere Empfehlung: Kündigen Sie solche Schrottprodukte!
Lösung:
Unterstellen wir, dass o. g. Person am 01.06.2008 6.854,90 € für einen Zeitraum von 16 Jahren (Ablauf der Police war der 01.06.2024) zu einer Rendite von 12 % investiert hat, dann kann er sich nach Ablauf über eine stolze Summe in Höhe von 42.023,24 € freuen.
Setzen wir das über 33 Jahre eingezahlte Geld (7.525,41 €) zur Ablaufleistung (42.023,24€) ins Verhältnis so kommen wir letztendlich noch auf eine Rendite in Höhe von 5,32 %.
Wann kommen Sie mit Ihren Policen zu uns ins Büro? Mittels eines einfachen Finanzrechners rechnen wir Ihnen Ihre Police nach.
Denn … Finanzmathematik lügt nicht.
