Es ist bereits fünf vor zwölf – Droht uns ein Kollaps der Staatsfinanzen?

Im Dezember 2009 hat China seinen Bestand an US-Schatzbriefen um 34,2 Milliarden Dollar abgebaut. Andere Staaten denken über einen Abbau ihrer Devisenreserven bereits laut nach. Handelt es sich hierbei bereits um den Beginn für einen Ausstieg aus Dollar-Anleihen? Das würde bedeuten, dass die USA noch mehr Geld drucken müßten, um ihre Haushaltsdefizite zu finanzieren. Dieses wird zwangsläufig zum Anstieg der Inflationsgefahr und zu höheren Zinsen führen, die wiederum Gift sind für eine US-Konjunktur. …

Nun hat am 18.02.2010 die US-Notenbank, übrigens zum ersten Mal seit Dezember 2008, die Leitzinsen von 0,5 auf 0,75 Prozent erhöht. Die Zukunft wird zeigen, ob es sich hierbei um eine unbedeutende und minimale Zinserhöhung handelt oder vielmehr eine Signalwirkung für weitere Zinserhöhungen haben wird. Aus unserer Sicht könnte hier zunächst getestet worden sein, welche Auswirkungen eine Zinserhöhung auf den „Markt“ hat und zu welchen Reaktionen diese führt. Unter dem Motto, schauen wir einmal, was passieren wird und analysieren.

Die Zinserhöhung lässt erkennen, dass mittlerweile auf Inflation gesetzt wird, um ein Überlaufen des bereits vollen „Geldmengen“-Glases zu verhindern. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Inflationsrate nunmehr sukzessive angehoben wird mit dem Ziel irgendwie die Staatsverschuldungen in den Industrieländern wie Griechenland, Portugal, Spanien usw. usw. in den Griff zu bekommen.

Wann legen Sie Ihr Ihre „Spargroschen“ in Sachwerte (Öl, Gas, Immobilie etc.) an und „retten“ diese vor dem Kaufkraftverlust bzw. Totalverlust?

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