Die Renditen sinken

In der Finanzzeitschrift „Cash“ Nr. 6 Juni2009 ist man nicht mehr umhin gekommen zu erklären, dass die Renditen der Lebensversicherer leiden. So habe sich bestätigt, dass die durchschnittliche Ablaufleistung in der Branche bereits im achten Jahr in Folge gesunken ist. Beispielhaft angeführt wurden die tatsächlichen Ablaufleistungen mit einem 30-jährigen Mann, der 1.200 Euro jährlich eingezahlt und diesen Vertrag 30 Jahre durchgehalten hat. So hat er nach 30 Jahren 36.000 Euro gespart und bekommt im Schnitt 88.673 Euro ausbezahlt. …

Die Rendite dieses Vertrages beläuft sich somit bei 5,34%. Rechnen Sie hiervon die Inflation (ca. 3%) und Steuern ab, so kommen Sie auf einer realen Sparrendite von 0,5 bis 1%. Kann man hier ernsthaft von einem Vermögensaufbau sprechen?

Im selbigen Artikel wird festgestellt, dass die Versicherer bislang kaum etwas an der Verzinsung der Policen verändert haben, deren Ablaufleistung und Rückkaufswerte aber sinken. Erklärt wird dieses Phänomen damit, dass Versicherer offensichtlich ihre Tarife stark nach solchen Merkmalen gestalten, nach denen im Vertrieb oft verglichen wird. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an Vertretern, die mit Renditenvergleichen der Zeitschrift ‚Finanztest’ Lebens- und Rentenversicherungen verkauft haben. Eine Orientierung an Ablaufleistungen könne somit zur Falle für den Kunden werden. Toll.

Daher unser Rat:
Lassen Sie sich die Werte Ihrer vorhandenen Lebens- und Rentenversicherungen mitteilen. Bei der Entscheidungsfindung über eine Kündigung/ein Fortbestehen Ihrer Police helfen
wir Ihnen gern.

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